INTERLNK, INTERSVR

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Der Server



Als Server wird jener PC beziechnet, auf den der andere Computer zugreift. Während dieser PC die Serverfunktion erfüllt, kann er lokal keine anderen Aufgaben ausführen. Um den Server zu aktivieren, muß das Programm INTERSVR gestartet werden, das einen Bildschirm einblendet, auf dem alle lokalen Laufwerke und die parallelen Schnittstellen des Servers angezeigt werden. Da zu diesem Zeitpunkt noch keine Verbindung zum Client hergestellt ist, werden die Laufwerksbezeichnungen für den "anderen Computer" (den Client) noch nicht angezeigt.
Folgende Syntax ist für INTERSVR zu beachten:
INTERSVR [lw:[...]][/x=lw:[...]][/lpt:[n|adresse]][/com:[n|adresse]][/baud:rate][/b][/v]
oder
INTERSVR /rcopy
lw:
Die Beziechung eines oder mehrerer Laufwerke, die umgeleitet werden sollen. Fehlt diese Angabe, werden alle Laufwerke des Servers umgeleitet.
/x=Lw:
Die Bezeichnung der Laufwerke des Servers, die nicht umgeleitet werden sollen.
/lpt[:][n|adresse]
Mittels /lpt kann eine parallele Schnittstelle des Servers für den Datenaustausch definiert werden. Der Wert n gibt die Nummer der parallelen Schnittstelle an. An dieser Stelle kann deren Port-Adresse angegeben werden. Wird kein Wert für n oder adresse gefunden, werden alle verfügbaren parallelen Schnittstellen überprüft; die seriellen Anschlüsse werden ignoriert.
/com[:][n|adresse]
Mittels /com kann eine serielle Schnittstelle des Servers für den Datenaustausch definiert werden. Der Wert n gibt die Nummer der seriellen Schnittstelle an. An seiner Stelle kann auch die Port-Adresse der Schnittstelle angegeben werden. Wird kein Wert für n oder adresse gefunden, werden alle verfügbaren seriellen Schnittstellen überprüft; die parallelen Anschlüsse werden ignoriert.
/baud:rate
Über rate kann die maximale Übertragungsgeschwindigkeit (in Bits pro Sekunde) festgelegt werden. Mögliche Werte sind 9600, 19200, 38400, 57600 und 115200 (der letzte Wert ist auch die Voreinstellung).
/v
Dieser Schalter sollte angegeben werden, wenn bei einer seriellen Verbindung Probleme beim Zugriff auf Laufwerke oder Druckeranschlüsse auftreten.
/b
Bewrikt, daß die Ausgabe am Bildschirm des Servers in Schwarz-/Weißmodus erfolgt.
/rcopy
Ermöglicht des Installation der Serverdateien auf einem entfernten Computer (siehe später).

Die Serverfunktion kann jederzeit durch drücken der Tastenkombination Alt+F4 beendet werden. Ab diesem Zeitpunkt stehen verständlicherweise die Serverlaufwerke dem Client nicht mehr zur Verfügung. Durch die Eingabe von INTERSVR kann der Server anschließend wieder aktiviert werden.

© Jürgen Richter