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Bilderbogen meiner Heimatecke

Boxhagen - Eine Berliner Vorstadt außerhalb des alten Berlins

Boxhagen ist eine echte Berliner-Arbeiter-Wohngegend. Möchte man durch das alte Boxhagen spazieren, sollte man auf dem alten "Gemeindebahnhof" Stralau-Rummelsburg; heute das Ostkreuz - der diesen Namen erst 1933 erhielt; beginnen.
Auch wenn er keine Schönheit ist, und die Leute ihn heute das «Rostkreuz» nennen, kann man an ihm die Entwicklung der Berliner Bahnen gut ablesen. Hier überquert die Ringbahn seit 1871 die parallel nebeneinander verlaufenden Trassen von Niederschlesich-Märkischer Eisenbahn und Königlicher Ostbahn. Nach Eröffnung der Stadtbahn quer durch Berlin 1882 führte man hier ihre Gleise in der Mitte zwischen den Fernbahnen auf einer Rampe in die Höhe, wo sie sich gabelten und - die anderen Strecken überbrückend - in die Ringbahn mündeten. Heute wird das Ostkreuz zu einem neuen Verkehrsknoten umgebaut. Mehr zum Ostkreuz.
Geht man zum Ausgang Sonntagstr. dann gelangt man in das ehemalige Boxhagen. Heute ist von dem einstigen Gut nur noch ein einziges Haus übriggeblieben. Sein Zustand ist jämmerlich, aber rund um Sonntag- und Bahnhofstraße sind inzwischen viele Häuser saniert und auch wieder neu errichtet worden. Für Leute die gerne einfache Gastronomie suchen sind die alten Eckkneipen dieses Berliner Stadteils weithin bekannt geworden, werden sie doch noch heute bewirtschaftet.
Durch das gesamte Quartier fährt bis heute die Straßenbahnlinie 21. Ehemals die längste Straßenbahnlinie Berlins. Sie begann an der Danziger Str. in Prenzlauer Berg und fuhr bis zum Krankenhaus Köpenick. Die Fahrzeit betrug damals 1 1/4 Stunden für die gesamte Strecke. Heute ist schon am Bahnhof Schöneweide Schluß.
Der Potsdammer Platz trägt nach vielen Jahren der Bauarbeiten nun sein endgültiges Gesicht. Dort wo der einstige Todesstreifen durch die Stadt verlief, pulsiert heute wieder das Leben. Eine neuer Bahnhof für die Regionalbahnen und viele neuen Gebäude ziehren den Platz und auch die Straßen verlaufen wieder in faßt alle Himmelsrichtungen.
Der Alexander-Platz hat in den letzten Jahren sein Gesicht sehr stark verändert. Vor dem Bahnhof fahren nun wieder sehr viele Straßenbahnlinien. Auf der Stadtbahn halten nicht nur die S-Bahn sondern auch viele Reginallinien. Der Alex ist auch im Untergrund wichtiger Knoten im U-Bahn-Netz. Bald wird auch die U-5 mit der U-55 (Kanzler-U-Bahn) verknüpft und dann bis zum Hauptbahnhof fahren. Mehr zum Thema U-55. Trotz der vielen Umbauten ist der Alexander-Platz noch heute ein beliebter Treffpunkt. Mehr über den Bahnhof Alexander-Platz

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(c) Jürgen Richter